Stolberger Schüler besuchen spanische Partnerschule

Zehn Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Simmerath / Stolberg besuchten im Rahmen eines zweiwöchigen Austauschprojektes die Partner-schule in Albacete.

Besuch in Albaceite

Am 22. Oktober 2016 startete die Stolberger Gruppe vom Düsseldorfer Flughafen in Richtung Spanien. Vertreten waren sowohl Schüler aus dem beruflichen Gymnasium als auch aus der höheren Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung. Darüber hinaus nahmen drei Auszubildende an diesem Projekt teil, die zurzeit ihre Ausbildung zur Chemielaborantin absolvieren und das Berufskolleg im Rahmen ihres Berufsschulunterrichtes besuchen. Das bildungsübergreifende Projekt ist als sehr positiv bewertet worden, da die Schüler mit den Auszubildenden u.a. in Bezug auf Ausbildung, Bewerbung etc. ins Gespräch kamen.

Untergebracht waren die Schüler und Auszubildenden in spanischen Gastfamilien. Hierdurch lernten sie das spanische Leben intensiv kennen. Gemeinsam mit den spanischen Gastschülern, die bereits im Mai 2016 das Berufskolleg in Stolberg besuchten, besuchten sie die Schule und unternahmen verschiedene Freizeitaktivitäten. Für die deutschen Schüler und Auszubildenden war es interessant, den Unterricht in einem fremden Land kennenzulernen und diesen mit dem Unterricht hierzulande zu vergleichen. Die Gastfamilien waren sehr aufgeschlossen und kümmerten sich sehr um die deutschen Schüler.

Das Programm, das von den spanischen Lehrern erstellt wurde, war sehr abwechslungsreich und interessant. Die Gruppe besuchte u.a. Valencia. Hier hatten die Schüler nach Besichtigung der Stadt die Möglichkeit, am Strand zu entspannen bzw. im Meer zu schwimmen. Des Weiteren fand eine Tagestour nach Toledo statt, die mit ihrem historischen Stadtkern sowohl die Lehrer als auch Schüler begeisterte. Ausflüge zu einem Weingut sowie einer Forschungseinrichtung der dort ansässigen Universität standen ebenfalls auf dem Programm.

Am 22. Oktober hieß es dann Abschied nehmen. Den spanischen und deutschen Schülern fiel es schwer, da mittlerweile Freundschaften entstanden sind. Sie möchten aber in Kontakt bleiben und gegenseitige Besuche sind bereits vereinbart worden. Die Schülerinnen und Schüler bewerteten den Austausch als sehr positiv und erfahrungsreich.

Sarah Philippengracht und Claudia Fohler