Bildungsangebot "PL"

Berufsschule Physiklaborant/in

Abteilung Naturwissenschaften und Technik

Voraussetzungen: Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (HS9)

Dauer: 42 Monate
Schulort: Stolberg
Schwerpunkte: naturwissenschaftlich
Abschluss: Fachhochschulreife (FHR), Schulischer Teil der Berufsausbildung (Berufsschulzeugnis) (BeA-st)
Unterrichtsform: keine Angabe

Vorbildung, Voraussetzungen

Voraussetzung ist ein Hauptschulabschluss nach Klasse 9. Erwartet wird normalerweise mindestens Fachoberschulreife (FOR).

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Verkürzung ist bei entsprechenden Leistungen möglich.

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung erfolgt im dualen System. Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb und das Berufskolleg. Der Unterricht erfolgt an zwei Tagen (1. und 2. Ausbildungsjahr) bzw. an einem Tag (3. und 4. Ausbildungsjahr) in der Woche.

Nach eineinhalb Jahren findet die Zwischenprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer statt.

Die Abschlussprüfung vor der IHK erfolgt am Ende der Ausbildung.

Ausbildungsinhalte

Der Unterricht umfasst einen berufsbezogenen Bereich, einen berufsübergreifenden Bereich und einen Differenzierungsbereich.

Unterrichtsfächer des berufsübergreifenden Lernbereiches:

  • Deutsch / Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport / Gesundheitsförderung
  • Politik / Gesellschaftslehre

Unterrichtsfächer des berufsbezogenen Bereiches:

  • Physiktechnik
  • Labor- und Analysetechnik
  • Prozessdatenauswertung und Dokumentation
  • Mess- und Informationstechnik
  • Wirtschafts- und Betriebslehre

Doppelqualifikation

Unterrichtsfächer des Differenzierungsbereiches, zusätzlich im 2. und 3. Lehrjahr:

  • Deutsch / Kommunikation (2 Wochenstunden)
  • Mathematik (2 Wochenstunden)
  • Englisch (2 Wochenstunden)

 

Es besteht die Möglichkeit, mit dem Berufsschulabschluss die Fachoberschulreife bzw. im Rahmen der Doppelqualifikation die Fachhochschulreife zu erhalten.

Tätigkeitsfeld

Physiklaboranten und -laborantinnen arbeiten in physikalischen, technischen und chemischen Laboratorien mit Wissenschaftlern und Ingenieuren zusammen. Sie führen physikalische Messungen und Versuchsreihen durch. Sie bauen Versuchsanlagen auf, bereiten Messungen bzw. Versuche vor, führen sie durch und dokumentieren sie.

Hauptsächlich arbeiten Physiklaboranten und -laborantinnen in physikalischen Laboratorien an Hochschulen und physikalischen Forschungsinstituten oder Laboratorien der Elektro-, Glas- und Baustoffindustrie. Darüber hinaus sind sie im Maschinen- und Anlagenbau oder in Entwicklungsabteilungen der Luft- und Raumfahrtechnik tätig.

Neben den klassischen Messmethoden nutzen sie auch neue, datentechnisch unterstützte Messverfahren. Sie können elektronische Schaltungen, die den Einsatz moderner Sensortechnik ermöglichen, konzipieren und deren Aufbau realisieren.

Die modernen Methoden der instrumentellen Analytik sind ihnen vertraut und sie können sie anwenden.